Am 25. Mai 2001 wurde die Ausstellung „IRR-SINN Einblicke in die Sächsische Psychiatriegeschichte“ im Rahmen der Leipziger Museumsnacht eröffnet.

Die Sammlung zeigt Psychiatriegeschichte aus der Sicht der Betroffenen. Der Fokus der Dauerausstellung liegt dabei auf Sachsen und speziell auf Leipzig. Die neugestaltete Dauerausstellung „Wahn und Sinn“ zeigt auch in größerem Umfang die Geschichte der Psychiatrie in der DDR.

Geöffnet:
Mittwoch bis Sonnabend
13-18 Uhr
(und nach Vereinbarung)
Eintritt: 2€ / 1€

„Wahn und Sinn“ – Einblicke in die Sächsische Psychiatriegeschichte

Themenbereiche

Einführung
Psychiatrie und Psychiatriepatienten in Sachsen
vom Mittelalter bis 1945 Institutionen
Hospitäler, Irrenhäuser, Anstalten in Sachsen
Einzelschicksale
Sächsische Psychiatrie-patienten (J. Ch. Woyzeck,
Paul Schreber, Lene Voigt, Hans Janke)
Karrieren
Sächsische Psychiater
( C. A. F. Hayner,
H. P. Nitsche)
Psychiatrie in der DDR
Als Museum im Osten Deutschlands fühlen wir uns der Auseinandersetzung mit der Geschichte der Psychiatrie in der DDR in besonderer Weise verpflichtet. Mit Unterstützung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur konnten wir diesen Ausstellungsbereich erarbeiten.

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Stichwort „Psychiatriemuseum“
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Kontakt:
Durchblick e.V.
Thomas Müller
Mainzer Str. 7
04109 Leipzig
Telefon: 0341/ 14 06 14 13, Fax: 0341/ 14 06 14 19
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