WEIßCUBE

Der gerade sanierten Bauhaus-Villa wurde ein entsprechender Galerieraum angeschlossen. Der Pavillon in Form eines geschlossenen Würfels soll einen professionellen Ausstellungsbetrieb gewährleisten, der sich an der weltweit geschätzten Galerienlandschaft Leipzigs orientiert und eine adäquate Präsentationsform gewährleisten kann.
Der Raum ist in seiner Form und Funktion so angelegt, daß zeitgenössische Konzepte ebenso wie traditionelle Ausstellungen möglich sind. Ziel ist der Dialog zwischen sogenannter Outsider-Kunst und bereits etablierten Künstlern. Der Raum wird von einem professionellen Künstler in einer vitalen Regelmäßigkeit kuratiert.

Er bietet dadurch den Künstlern, den Psychiatriebetroffenen, ihren Angehörigen und Freunden und den Nutzern des Vereins eine echte und ernst gemeinte Plattform der Teilnahme an relevanten kulturellen, gesellschaftlichen und kunst-marktwirtschaftlichen Prozessen.
Dieses Konzept stellt eine Brücke zur jungen Kunstszene Leipzigs her. Es erschließt die Kunst von Psychiatriebetroffenen einem breiten kulturinteressierten Publikum ebenso, wie es zeitgenössische Trends „nach innen“ vorstellt und kann dementsprechend, die angestrebte Inklusion von beiden Seiten herbeiführen.

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... Erst einmal sehe ich hier einfach keinen Unterschied zu den Werken von Künstlern, die im Sinne des Kunstmarktes anerkannt sind. Der einzige Unterschied, den ich finden kann, besteht nicht im Potential der Künstler, sondern in der offiziellen Bescheinigung Künstler zu sein. Das ist der Zwiespalt in der Betrachtung von Kunst.